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Disarstar Evan Edinger

5 Anzeichen, dass die Verifizierung für'n Arsch ist.

10:19Nicky Kerosene



Die Verifizierung der verschiedensten Sozialen Netzwerke ist wohl eines der kompliziertesten Themen, die man als Laie aufnehmen kann. Die Verifizierung steht nur überaus großen und bekannten Marken, Personen des öffentlichen Lebens, Musikern, Künstlern und Prominenten zur Verfügung. Aber hinter all dem verstecken sich so manches Mal ganz schön viele Fehler. Sehen wir uns doch einmal fünf Beispiele an. Shall we?

Twitter

Evan Edinger
Evan Edinger gibt in seinem > Video öffentlich zu, dass er sich ganz einfach in einem Formular eingetragen hat, dass seinem Management-Unternehmen zur Verfügung stand und binnen weniger Stunden, wenn nicht sogar Minuten verifiziert wurde.
Das Unternehmen hat - wie viele andere auch - einen Vertrag mit Twitter abgeschlossen, um seine Künstler zu verifizieren. Es steht dem Unternehmen ein Formular zur Verfügung, sodass das Unternehmen selbst, als auch jeder Künstler, den das Unternehmen unter Vertrag nimmt, sich ganz einfach per Mausklick binnen Sekunden verifizieren lassen kann. Evan sagte, dass er zunächst das Unternehmen selbst verifizierte und anschließend - weil's eben grad offen war - auch gleich sich selbst. Seitdem besitzt er einen verifizierten Account bei Twitter.

© Evan Edinger / Twitter
Garnier
Während die Marke Garnier nicht verifiziert ist, ist Ihr überstehender Konzern - die L'Oréal-Gruppe - in allen Ländern und Sprachen auf Twitter verifiziert. So ist auch das deutsche L'Oréal-Konto verifiziert, während die kleine, aber doch große Schwester Garnier von der Verifizierung zurück bleibt, obwohl Sie genau gleich authentische Tweets und Informationen übermittelt, wie Ihre große Schwester.
© Wikipedia zum Eintrag "Garnier"

YouTube

Paint
Der YouTuber "Paint" erfüllt alle Kriterien in einem höchsten Maß, um auf YouTube den "Bestätigen" Namen zu erhalten. Mit mehr als zwei Millionen Abonnenten und einer Reichweite von bis zu 30 Millionen Klicks pro Video erfüllt er die von Google und YouTube gestellten Kriterien, um als authentische Person im weltweit größten Streamingportal dargestellt zu werden. Bis heute bleibt die Bestätigung jedoch aus.

Witzig: Jilet Ayse
Die Künstlerin "Idil Baydar", auch bekannt als "Jilet Ayse" und den gleichnamigen BILD-Kampagnen hat zwar eine verifizierte Facebook-Seite, aber kein bestätigtes YouTube-Konto.
© Paint-Profilbild YouTube.com/Paint

Facebook

Disarstar
Der überaus nett anzusehende Rapper Disarstar, von dem ich in großen Tönen schwärme, hat ein ziemlich witzigen Fall von Verifizierungsproblemen. Denn Facebook setzt sich mit größtem Mut daran, jeden Künstler, Musiker und jede erdenkliche bekannte und weniger bekannte, öffentliche Person zu verifizieren. Diesen Künstler haben Sie jedoch ausgelassen. Trotz iTunes-Seite, Spotify und Labelvertrag hat Disarstar auf Facebook bis heute keinen Verifizierungsbanner erhalten. Zwar ist es nun möglich, Verifizierungen als Künstler zu beantragen, jedoch sollte Facebook dies eigentlich auch automatisch getan haben.

© Facebook / Disarstar Fanseite 


Alle Netzwerke

Tanner Patrick
Ein ganz besonders kurioser Fall in meinen Augen ist der des Musikers und Geschlechtsübergreifenden Schwarms Tanner Patrick. Der hat nämlich trotz riesiger Reichweite auf keinem seiner Social Media-Konten eine Verifizierung oder Bestätigung. Sowohl bei YouTube, Facebook, Twitter, Vine, Instagram und Co. blieb eine Verifizierung des Kontos bislang aus. Mit etwa 600k Abonnenten auf YouTube und ca. 300k Likes auf Facebook sollte theoretisch eine Verifizierung als Musiker automatisch und relevant erfolgt sein. Hier bestünde zwar die Möglichkeit, eine Verifizierung zu beantragen, jedoch sollte dies bei einer enormen und tatkräftigen Reichweite automatisch erfolgt sein. Auch dieser Musiker ist sowohl bei iTunes und Spotify und steht ebenso unter Vertrag.
© Facebook / Tanner Patrick Fanseite

So sieht man also, dass die Verifizierung in machen Fällen einfach nur der Müll ist. Fünf konkrete Beispiele, bei denen der Konstrukt der Verifizierung nicht ganz so gut geklappt hat, wie es hätte sein sollen.

Wusstet Ihr übrigens, dass Ihr, wenn Ihr 25.000US$ oder mehr im Monat bei Twitter in Werbeanzeigen investiert, einen Anspruch auf eine Verifizierung habt? Theoretisch ist es auch Künstlern bei Labeln oder großen Netzwerken möglich, eine Verifizierung per Mausklick zu erhalten. Also einfach mal zum PR-Manager und schnell einen Klick tätigen.

Wann ich meine Verifizierung erhalte steht wohl auch noch in den Löchern. Zwar poche ich nicht darauf herum, aber meine Identität und meine Konten sind die einzigen Ergebnisse, die Google unter dem Stichwort "Nicky Kerosene" oder "NickyKerosene" aufwirft. Aber gut. Mit 19 Jahren habe ich ja noch einige Jahre vor mir.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Nicky. xoxo


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